Massnahmen nach einer Infizierung

Viren Maßnahmen nach einer Infizierung

Die erste Reaktion des Virenscanners nach einer Infizierung des Rechners durch einen Virus  ist, dass er die Löschung des infizierten Programmes anbietet. Das sollte man erst einmal ablehnen und wenn möglich das Programm in Quarantäne verschieben. Hier kann er nichts mehr anrichten, der Zugriff auf ihn wird verhindert.
Falls sich noch ungesicherte Daten auf dem Rechner befinden, sollten diese auf (unbeschriebene!) Datenträger gespeichert werden. Unbeschrieben müssen sie sein, da die gespeicherten Daten virusverseucht sein können und dann andere Dateien mit infizieren.
Mittels einer Online-Virenliste kann man nun in Ruhe prüfen, ob das Programm ein Virus ist oder der Scanner einen Fehlalarm ausgelöst hat.
Wenn feststeht das es ein Virus ist, sollte der PC ausgeschaltet werden. Neustarten ist nicht ausreichend. Dadurch entleert sich der Arbeitsspeicher und mögliche Teile des Virus werden entfernt. Vor dem Einschalten ist es wichtig, die Systemwiederherstellung zu deaktivieren. Ansonsten lädt der Computer den Virus direkt wieder auf die Festplatte.
Nach dem Ausschalten kann man den Rechner wieder hochfahren und ihn von der schreibgeschützten Startdiskette starten. Nun ist der Scanner dran. Er entfernt die verseuchte Datei, die in Quarantäne war. In einem solchen Falle kann ein zweiter Scanner nützlich sein, der die Arbeit des ersten überprüft. Man darf nur nicht vergessen das einer immer deaktiviert sein muss.